Attraktionen

KLEINFÄHRE KOMPA

Wenn Sie in Osijek sind und auf das andere Drauufer gelangen wollen, dann spazieren Sie über die Hängebrücke der Jugend oder unternehmen Sie eine Fahrt mit der Kleinfähre Kompa. Sie fing an 1916 zu verkehren und nicht wenigstens einmal mit ihr die Drau zu überqueren, wäre, als hätten Sie Zagreb besucht und nicht mit der Seilbahn gefahren. Den Einwohnern von Osijek ist diese Kleinfähre das beliebteste Transportmittel, um den Zoo und den ihn umgebenden Park zu besuchen. Der andere Grund für die Beliebtheit der Kompa ist die Rekreation. Eine Runde mit dem Fahrrad, den Rollerblades oder ein einfacher Spaziergang auf der Promenade entlang der Drau ist ohne die Fahrt mit diesem interessanten und umweltfreundlichen Wasserfahrzeug undenkbar. Die Kleinfähre Kompa wird nur durch die Strömung des Drauflusses angetrieben und damit sie nicht flussabwärts zur benachbarten Donau schwimmt, „hält sie sich“ an einem aus einem Bergwerk in den Karpaten stammenden Stahlseil fest.

Fahrplan: Abfahrt alle 20 Minuten. Den aktuellen Fahrplan finden Sie hier: http://www.zoo-osijek.hr/hr/info-za-posjetitelje/

ZOO

Der Osijeker Zoo wurde 1955 eröffnet. Dank seinem von dem Stadtlärm entfernten Standort ist er das ideale Zuhause für etwa 80 Tierarten, die in Käfigen und offenen Behausungen wohnen. Im Aquarium und Terrarium leben etwa 20 Fisch- und Reptilienarten und auf dem ganzen Gelände leben insgesamt 650 Tiere. Der Osijeker Zoo ist mit seiner Fläche von 11 Hektar einer der größeren Tierparks in der Mitteldonauregion und der größte Vorteil des Tierparks ist sein besonderer Standort. Falls es Ihnen schon nach einem Besuch scheint, dass Sie hier alles gesehen haben, dann werden Sie sicherlich zurückkommen wollen, um die Ruhe und den Frieden der fast unberührten Natur des Waldes im Drautal zu genießen. Neben dem Zoo befindet sich eine Gaststätte und ein Spielplatz. Mit einem Blick auf die Drau und die umgebende Natur ist dies sicherlich einer der schönsten und entspannendsten Plätze in der Stadt.

Informationen für Besucher auf www.zoo-osijek.hr

WASSERMÜHLE AN DER DRAU

In der Nähe der Kleinfähre Kompa, der alten Wasserzentrale und dem Aussichtsturm oberhalb der Drau befindet sich ein sehr interessantes Wasserfahrzeug, nämlich eine Wassermühle. Die Tradition von Mühlen an der Drau datiert aus dem Mittelalter und ihr goldenes Zeitalter war die Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals gab es in Osijek 60 Wassermühlen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es an den großen slawonischen Flüssen Drau, Save und Donau mehrere Hunderte aktive Mühlen und die letzte Osijeker Mühle war bis 1944 im Betrieb. Das Müllerhandwerk war einer der am meisten geschätzten Berufe. Als Andenken an das glorreiche Zeitalter des Müllerhandwerks, in dem Osijek das Zentrum der Getreideproduktion und der Bäckerei war (und hier befinden immer noch sich einige der größten kroatischen und regionalen Hersteller: Žito, Bäckereikette Mlinar, Keksfabrik Karolina), wurde ein Projekt unter den Namen „Müllers Weg“ aufgestellt.

Informationen für Besucher: Telefon 00385/(0)91/783-95-36; 092/196-53-42, mehr über die Besichtigung der Wassermühle und die Arbeitszeiten finden Sie auf dem folgenden Link Osijeker Wassermühle

KÖNIG-TOMISLAV-PARK UND DIE PARKANLAGEN RUND UM DIE FESTUNG

Manche sagen, dass Osijek die Stadt mit den meisten Grünanlagen in Kroatien ist, was man leicht überprüfen kann, wenn man einen Spaziergang durch einen der 17 Stadtparks unternimmt. Die größte Parkanlage ist der König-Tomislav-Park, der sich zwischen der Oberstadt und der Festung befindet und bereits im 18. Jahrhundert entstanden ist. Gleich nebenan befinden sich der König-Petar-Krešimir IV.-Park und der König-Držislav-Park.

Der Grund für diesen grünen Ring um die Festung herum ist eigentlich ganz einfach. Es wurde nämlich entschieden, dass sich die Ober- und Unterstadt genau einen Kilometer von den Stadtmauern entfernen müssen, da gerade so viel die Reichweite der derzeitigen Kanonen betrug. In den Parks rund um die Festung befindet sich eine Reihe von Denkmälern, beispielsweise die Gedenktafel mit einem Lindenbaum, das zum hundertsten Jahrestag des Kroatischen Königreichs im Jahr 1925 gepflanzt wurde. Weiterhin befinden sich hier die Gedenktafel zur Befreiung von der NS-Herrschaft in Osijek 1945, die Freundschaftsfontäne der Städte Pecs und Osijek, die aus der berühmten pecsischen Keramik angefertigt wurde und das Denkmal des Sterbenden Soldaten aus dem Jahr 1898. Dieses Denkmal ist das Werk des bekannten Künstlers Robert Frangeša Mihanović und es gedenkt der Osijeker Soldaten, die in dem großen Preußisch-Österreichischen Krieg aus dem Jahr 1866 ums Leben gekommen sind. 1991, während des Kroatienkriegs, erhielt diese Statue eine zusätzliche Bedeutung als Gedenken an die gestorbenen Soldaten, die für die kroatische Unabhängigkeit gekämpft haben.

Im südöstlichen Teil der Festung befindet sich einer der jüngsten Parks, der Park der Brautpaare. Während der 80er Jahre haben Brautpaare als Symbol für ihre ewige Liebe in diesem Park Bäume gepflanzt.

DER SHAKUNTALA PARK

Viele sind der Meinung, dass in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der romantischsten Parks in Osijek entstanden ist. Er wurde nach der Statue der Shakuntala benannt, eines Mädchens aus der indischen Mythologie, das in Harmonie mit der Natur lebte. Die Statue war ein Geschenk der Stadt Berlin und der Mythos stammt aus einem Epos über Shakuntala, das vom indischen Schriftsteller Kalidas im 5. Jahrhundert n. Chr. geschrieben wurde.

Zwischen den bunten Blumenbeeten befinden sich außerdem noch vier Büsten von berühmten Osijekern aus dem 19. Jahrhundert: Pajo Kolarić (Volksmusiker), Hugo Conrad von Hötzendorf (Maler), Adolf Waldinger (Maler) und Franjo Kuhač (Volksmusiker), nach dem auch die Osijeker Musikschule benannt wurde.

Im Park befinden sich auch zwei Statuen in Form von Sphingen, die vor dem Kino Urania platziert sind. Kreative Mitbürger sagen oft, sie seien eigentlich die „Hüterinnen“ des der altgriechischen Muse Urania gewidmeten Freimaurertempels.

DIE KATZENMUTTER (MAČKAMAMA)

Die vielleicht populärste Einwohnerin von Osijek war und blieb bis heute die Baronin und große Wohltäterin Paulina Hermann. Es wird erzählt, dass kein Bedürftiger mit leeren Händen von ihr gegangen ist, aber sie ist trotzdem wegen ihrer großen Liebe gegenüber Tieren, besonders Katzen, am bekanntesten geblieben. Als sie 1925 in dem Industrieviertel eine neue Villa baute, wurde gleich in der Stadt herumgesprochen, dass mit ihr eine große Zahl von Katzen und Hunden lebt, und man sagte auch, dass sie einen Löwen besitzt. Genau deswegen haben ihr die Einwohner von Osijek den Namen „Katzenmutter“ gegeben. Zum Gedenken an die bekannte Mitbürgerin ist vor dem „Schloss“ eine Eichenstatue der von Katzen umgebenen Baronin errichtet worden, das Werk des Osijeker Künstlers Mate Tijardović.

DAS RONDELL DER BERÜHMTHEITEN

Bei dem südlichen Eingang in die Altstadt ist im Jahr 2006 im Auftrag der Brüder des Kroatischen Drachens das Rondell der Berühmtheiten errichtet worden. In der Mitte des Denkmals liegt eine Fontäne und umher stehen Büsten von berühmten Einwohnern von Osijek: dem Bischof Josip Juraj Strossmayer, dem Gründer der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste und dem Baumeister der Kathedralen in Osijek und Đakovo; und zweier in Osijek ausgebildeten kroatischen Chemiker, dem 1939 Nobelpreisträger Lavoslav Leopold Ružička und dem 1975 Nobelpreisträger Vladimir Prelog.

DIE STRAßENBAHN

Am 10. September 1884 begann in Osijek die Pferdestraßenbahn zu verkehren und war eine der ersten Transportmittel solcher Art in Mittel- und Südeuropa. Von den größeren Städten in der Region hatten vor Osijek nur Wien, Budapest, Graz und Bukarest eine Straßenbahn, während Zagreb, Bratislava, Sofia und Belgrad sie erst später eingeführt haben. Trotz der großen Wünsche, Osijek zu überholen, kam die Straßenbahn in Sarajevo drei Monate zu spät. Viele Städte der Welt führen die Straßenbahn heute wieder in das öffentliche Verkehrssystem ein, und Osijek zählt zu den seltenen „kleinen“ Städten, die sich mit der ununterbrochenen Existenz und Ausbreitung eines Straßenbahnnetzwerks rühmen können. Auf den Osijeker Straßen kann man zurzeit vier verschiedene Straßenbahnmodelle sehen, von denen das älteste aus dem Jahr 1926 stammt und für Touristenfahrten durch die Stadt genutzt wird. Interessant ist, dass die erste Straßenbahn aus dem Jahr 1884 rot war, angeblich nach Wünschen des Kaisers Franz Joseph um der Wiener Straßenbahn zu ähneln. Heute trägt die Straßenbahn die Farben der Stadt – weiß und blau.

STORCHNESTE IM STADTZENTRUM

Osijek ist von Drauer Auwäldern und Ackerland umgeben und beinahe am Rand der Stadt beginnt auch das Gebiet des Naturparks Kopački rit. So ist es nicht außergewöhnlich, Storchneste in der Nähe des Stadtzentrums zu sehen. Zurzeit sind zwei Neste aktiv, das eine im Hinterhof des ehemaligen Hotels Royal und das andere auf der Spitze des Dachreiters des „Ipk“ Gebäudes am Anfang des Korsos. Bis kürzlich war auch das Nest auf der Kathedrale aktiv, und die graziösen großen weißen Vögel waren ein interessanter Kontrast zu den fürchterlichen Wasserspeiern des Gebäudes. Im Winterhafen der Oberstadt kann man jeden Morgen eine Menge von Wildvögeln bei der Morgenfütterung sehen, und es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich gelegentlich ein Reh in die Stadt verirrt. Die wahrscheinlich am häufigsten vorkommenden Wildtiere in der Stadt sind Marder, sie sind die Reiniger der Stadt und am aktivsten sind sie in den Nachtstunden.

DIE PROMENADE UND DER WINTERHAFEN

Die Einwohner von Osijek nennen ihre Stadt liebevoll „Die Stadt an der Drau“, was Osijek eigentlich auch ist. Die Stadt dehnt sich in ihrer ganzen Länge entlang der Drau aus, und das ganze Flussufer ist von einer Uferfestung beschützt und auf der Baranja-Seite von einer Aufschüttung, die auch „bent“ genannt wird. Die Uferseite mit der Festung ist für Spaziergänge eingerichtet und unter Osijekern populär als „die Promenade“ bekannt. An ihr entlang treiben die Einwohner von Osijek Sport: Fahrradsport, Inlineskaten, usw., und ein Teil der Promenade ganz in der Nähe des Hauptplatzes ist auch als ein Treffpunkt sehr beliebt. Zahlreiche Cafés mit Terrassen sind nahe bei dem Winterhafen nebeneinander angereiht, dort kann man mit einem erfrischenden Getränk, Kaffee oder Kuchen entspannen, mit Freunden plaudern oder Neuigkeiten aus der Stadt erfahren. Der Winterhafen wurde 1898 durchgraben, um Bier aus dem naheliegenden Betrieb der Brauerei in der Region leichter distribuieren zu können. Heute ist der Winterhafen ein Paradies für Angler, und er beschützt auch ihre Boote vor Eisschollen, die in den Wintermonaten auf dem Fluss treiben. Da die Drau ungefähr 20 Kilometer flussabwärts bei dem Dorf Aljmaš in die Donau mündet, ist Osijek eine interessante Destination für Passagiere von Flusskreuzfahrten. Der Anlegeplatz befindet sich gleich in der Nähe des Winterhafens.

COPACABANA UND DIE KRONENFESTUNG (KRUNSKA UTVRDA)

Alle, die während der Fußballweltmeisterschaft 2014 mit Trauer die Tatsache akzeptiert haben, dass Brasil, Rio und der dort populäre Strand Copacabana unerreichbar weit entfernt sind, konnten bei einem Besuch in Osijek aufatmen. Der größte und meist besuchte Badeort an der Drau wurde nämlich 1965 errichtet und bekam seinen Namen gerade nach diesem bekannten Strand, von den Einwohnern liebevoll „Kopika“ genannt. Dort können Sie sich in den Sommermonaten mit Schwimmen in der Drau erfrischen, in der Sonne auf dem Sandstrand entspannen oder in den naheliegenden Schwimmbädern Spaß haben. Mit einem Blick auf die ganze Stadt und ihre Hauptsehenswürdigkeiten und einen fast symbolischen Preis der Eintrittskarten ist die Osijeker Copacabana die Top Sommerdestination! In der Nähe des Badeortes in der Kronenfestung (Krunska utvrda) befindet sich auch der inoffizielle, aber trotzdem beliebte Ausflugsort „bei den Katakomben“. Hier ist es sicherlich am fröhlichsten im September, wenn das Bierfest des ersten kroatischen Biers stattfindet.

DIE KOROGYVAR BURG

Die Korogyvar Burg ist eine mittelalterliche Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, die im größten Teil von einem ausgetrockneten Sumpf umkreist ist. Sie befindet sich in der Nähe von Osijek, zwischen den Dörfern Ivanovac und Čepin befindet und ist leicht mit dem Fahrrad entlang des Fahrradwegs aus dem Osijeker Industrieviertel oder mit dem Auto zu erreichen. Diese aus Ziegel und Stein gebaute ringförmige Burg war lange Eigentum der mittelalterlichen Herrscher aus Osijek, der Familie Korogy, und ab dem 16. Jahrhundert und dem Krieg mit dem Osmanischen Reich steht die Burg in Trümmern. Aber trotz dem trümmerhaften Zustand ist sie weiterhin ein beliebter Ausflugsort für die lokale Bevölkerung, und auch heute werden Geschichten und Legenden über diesen Ort erzählt: über den versteckten Schatz von Baron Trenk, über seine Hüterin – das Schlangenmädchen – und über die Schreie in der Nacht, von denen das Blut in den Adern friert. Im Herbst 2014 haben hier ein mittelalterlicher Markt sowie ein Ritterturnier stattgefunden, die sich sicherlich zu einer interessanten Tradition entwickeln werden.

DENKMAL DES "ROTEN FIĆO" – Erinnerung an den Kroatienkrieg von 1991

Kroaten haben 1990 auf einem Referendum entschieden, dass Kroatien nach 45 Jahren Mitgliedschaft in Jugoslawien wieder ein selbständiges demokratisches Land mit freiem Markt wird. Leider hat diese Idee der Führung der Jugoslawischen Volksarmee nicht gefallen, und so haben sie 1991 einen Krieg gegen Kroatien begonnen. Bevor der Krieg in vollem Gang war, hat die Volksarmee entschieden ihre Kraft zu zeigen (es handelte sich um eine der größten europäischen Militärkräfte), indem sie mit Panzern durch die Straßen von Osijek fuhr. Am 27. Juni 1991, als die Panzer durch die Straßen wüteten, hat der Mitbürger Branko Breškić versucht sie aufzuhalten, indem er in der Mitte der Kreuzung der Trpimirova und Vukovarska Straßen sein Auto parkte. Es war das damals populäre jugoslawische Model Fiat 500, auch „Fićo“ genannt. Der Panzer hat das Auto zerschmettert und gleichzeitig einen naheliegenden Bus beschädigt. Als Andenken an dieses Ereignis, das eine klare Ankündigung der danach folgenden Kriegsgrausamkeiten war, ist an der Kreuzung eine Kunstinstallation aufgestellt worden, wo ein kleiner „mutiger“ roter Fićo einen Panzer überfährt und so den Sieger in dem aufgezwungenen Krieg symbolisiert. Kroatien ist trotz der Kriegsopfer und der sinkenden wirtschaftlichen Lage 1992 ein weltweit anerkanntes Mitglied der UN und 2013 Mitglied der EU geworden.

GRAFFITI "OSIJEK, DIE UNBESIEGTE STADT" - Erinnerung an den Kroatienkrieg von 1991

Während sich Kroatien gegen die schwersten bewaffneten Angriffe des komunistischen Jugoslawien auf Osijek verteidigt hat, hat der gestorbene Verteidiger Predrag Sušac auf der Mauer am Stadtrand eine starke Botschaft voll Stolz und Trotz hinterlassen. Dank der tapferen Soldaten und Mitbürgern blieb Osijek "die unbesiegte Stadt" und das Graffiti ist als Kulturgut geschützt.

"VERWUNDETE GEBÄUDE"- Erinnerung an den Kroatienkrieg von 1991

Während des Kriegs 1991 und 1992 wurden viele Zivil- und Kulturgebäude zerstört. Als Andenken an diese schweren Zeiten, in denen Osijeker in Angst die Abende in Luftschutzbunkern verbracht und morgens das Zerstörte repariert haben, wurden die Reparaturen an einzelnen öffentlichen Gebäuden und Wohnsiedlungen mit Fassadenziegel in einer anderen Farbe ausgeführt (rot oder gelb). Die meisten solchen Reparaturen befinden sich am Oberen Drauufer und in der Siedlung Sjenjak. Das monumentale Gebäude des Museums der bildenden Künste hat während der Reparaturarbeiten seine "Wunde" als ständige Erinnerung an die gezielte Zerstörung der kroatischen Kultur beibehalten.